Alle, von Kindern bis hin zu einem Moment purer Nascherei, haben wir ein Stück Milch- oder weiße Schokolade gebrochen, um eine sofortige und gedankenlose Süße zu suchen. Im kollektiven Bewusstsein haben diese Tafeln die Aufgabe, uns eine beruhigende und zuckrige Umarmung zu schenken. Und diese Aufgabe erfüllen sie hervorragend – das wissen wir gut – die vielen Handelsprodukte, die die Regale der Supermärkte füllen.
Aber Schokolade von guter Qualität, selbst wenn sie in hellen Nuancen gekleidet ist, folgt ganz anderen Regeln.
Wir werden uns am Tisch des Vivaio Letterario versammeln, um alte Überzeugungen aufzubrechen und die Verkostung ohne Vorurteile anzugehen. Es wird eine neue Reise zur Entdeckung einer oft unterschätzten Welt sein, der mit Milch, mit dem Ziel zu zeigen, dass Schokolade nicht unbedingt dunkel sein muss, um edel, komplex und außergewöhnlich tiefgründig zu sein.
Wir werden die Hände an die Verpackungen legen und lernen, die Etiketten mit kritischem Blick zu lesen: Wir isolieren die unverzichtbaren Zutaten, verstehen, welche erlaubt sind, und lernen zu erkennen, was in einer exzellenten Tafel niemals erscheinen sollte.
Der Kern des Treffens wird natürlich der direkte Austausch durch die Verkostungen sein. Verschiedene Typen nebeneinander zu stellen ist die einzige Möglichkeit, die Sinne darauf zu schulen, Mängel zu isolieren, Vorzüge zu erkennen und zu verstehen, wie das perfekte Gleichgewicht des Rezepts das Geschmackserlebnis radikal verändern kann.
Kleiner Spoiler: Kakao bleibt der Mittelpunkt jedes Rezepts, der Kompass, der den Charakter und die Aromen bestimmt, selbst wenn er auf die Rundheit und Cremigkeit der Milch trifft.
Auf dem Tisch wird alles bereitstehen, um Klischees abzubauen und die Grenzen des Geschmacks neu zu zeichnen. Bringt nur den Wunsch mit, alles zu vergessen, was ihr über Milch- und weiße Schokolade zu wissen dachtet. Angela De Luca
samstag um 15 Wir starten mit leerem Magen, mit allen Geschmacksknospen in Alarmbereitschaft. Dann beginnt der Spaß: Man schaut, schnüffelt, kostet, genießt. Und wahrscheinlich endet man mit ein paar weniger Vorurteilen und vielen mehr Überraschungen. um 18.30, lasst uns: Grüße und Küsschen.