Erbaut im Jahr 1696, gehörte dieses Palais der Familie Monti, die im 18. und 19. Jahrhundert im Holzhandel tätig war, einer zu jener Zeit bereits sehr ertragreichen Ressource im Comelico. Dank des Wohlstands, den der Handel gebracht hatte, konnten Galeazzo Monti und sein Sohn Osvaldo (Bürgermeister von Comelico Superiore im Jahr 1810), beide mit einer Leidenschaft für Zeichnen und Malen, fast ein Jahrhundert lang als Mäzene und Förderer der Kunst tätig sein und ihr Zuhause in einen Ort künstlerischen Schaffens verwandeln.
Von der Leidenschaft der Familie für die Kunst profitierten auch die Innenräume des Palais: Der Maler Giovanni De Min hat in verschiedenen Räumen des Hauses tatsächlich außergewöhnliche Zyklen von Temperabildern mit mythologischem Hintergrund geschaffen.
Leider ist das Haus, das während der Sommermonate noch von der Familie Monti-Giacobbi bewohnt wird, von innen nicht zu besichtigen; du kannst jedoch die charakteristische architektonische Gestaltung des Palais beim Spazieren durch die Straßen von Candide bewundern.
Kuriositäten
Giovanni De Min, der Freskant der nahegelegenen Kirche S. Maria Assunta, wurde von der Familie Monti während der gesamten Dauer seiner Arbeit beherbergt.