Winds from the East - Venti di Levante ist eine kulturelle Übersicht, die visuelle Kunst, Musik und Workshops miteinander verwebt, um der zeitgenössischen iranischen Kunstszene eine Stimme zu geben. Durch den Blick und das Material versteht sich das Projekt als Raum für gemeinsamen Austausch zu den Themen Erinnerung, Körper, Identität und sozialen Transformationen.
Der Weg öffnet sich in der Bibliothek von Trichiana mit der Einzelausstellung von Samereh Sagheb, einer Ausstellung mit dem Titel Iran | Jenseits des Blicks der Frauen, ergänzt durch ein vertiefendes Treffen, das darauf abzielt, Stereotype zu überwinden und die Komplexität des weiblichen Erlebens zu durchdringen.
Im Palazzo delle Contesse entfaltet sich hingegen die konzeptionelle und multidisziplinäre Forschung von Nasser Teymourpour, dessen Werk das Material in einen Spannungsraum zwischen offiziellen Erzählungen und individueller Erfahrung verwandelt.
Parallel zur Ausstellung beherbergt dasselbe Palais den künstlerischen Workshop, der von dem kollektiv RIWAR (Körper | Erinnerung | Erzählung) geleitet wird, eine offene Baustelle des Dialogs und der Experimentation, in der die Teilnehmer ihre eigenen Geschichten erforschen und in visuelle Ausdrucksformen verwandeln.
Schließlich empfängt das Auditorium von San Pietro a Mel die eindrucksvolle Musik von Alireza Mortazavi im Konzert Das verlorene Persien, eine Klangreise, die den Schwingungen des Santurs anvertraut ist und in der Lage ist, alte Traditionen mit zeitgenössischen Sensibilitäten zu verbinden.