Franz von Assisi zum achten Jahrestag seines Todes
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Stefania Mason analysiert zwei Gemälde mit dem Titel Kavalleristen im Galopp in ihrer Ikonographie und vergleicht sie mit dem bekannten Werk von Jacopo Palma il Giovane, insbesondere mit dem Thema der Pferde und Kavalleristen, die oft in seinen verschiedenen Kompositionen vorkommen, und verfolgt deren bildliche Quellen.
Von den beiden Porträts der Kavalleristen im Galopp, die 1929 in Berlin unter dem Namen Andrea Schiavone erschienen und möglicherweise aus der Stadt Pordenone stammen, jedoch Jacopo Palma il Giovane zugeordnet wurden, werden hier durch Archivdokumente die Geschichte, der ursprüngliche Standort und der Auftraggeber, der Anwalt Girolamo Aviano, ein edler Vicentiner und venezianischer Bürger, rekonstruiert.
Aviano, der Altersgenosse und „Freund“ des Malers und großer Bewunderer des Feldherrn Bartolomeo d’Alviano, fast mit ihm identisch, beauftragte Palma il Giovane für seine Villa in Zugliano in den Hügeln der Breganze (Vicenza) tatsächlich mit einem Teil der verlorenen Fresko-Dekoration der Innenräume und den Ölgemälden mit Porträts berühmter Kavalleristen, die nun in einer renommierten Privatsammlung wieder aufgetaucht sind.
Die beiden Gemälde werden in ihrer Ikonographie analysiert und mit dem bekannten Werk des Künstlers verglichen, insbesondere mit dem Thema der Pferde und Kavalleristen, die oft in verschiedenen seiner Kompositionen vorkommen, wobei deren bildliche Quellen verfolgt werden.
Stefania Mason war ordentliche Professorin für moderne Kunstgeschichte und Direktorin der Spezialisierungsschule für Kunstgeschichte an der Universität Udine.
Ihre Studien, die sich hauptsächlich auf die venezianische Kunst der Renaissance und die Geschichte des Sammelns konzentrieren, haben zu zahlreichen Publikationen, zur Kuratierung von Ausstellungen in Italien und Europa und zu Kooperationen mit bedeutenden Institutionen wie dem Getty Research Institute in Los Angeles und dem INHA in Paris geführt.
Sie ist Präsidentin des Wissenschaftlichen Rates der Stiftung Centro Studi Tiziano e Cadore.
Fondazione Centro Studi Tiziano e Cadore
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