Franz von Assisi zum achten Jahrestag seines Todes
6. März - 31. Oktober 2026 - ValbellunaKulturelle und spirituelle Veranstaltungen in der Stadt Feltre
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Auf der Konferenz wird das Buch von Enrico Maria Dal Pozzolo, in Zusammenarbeit mit Cristina Farnetti, über die erotischen Gemälde von Lavinia Fontana vorgestellt (Erotic Paintings. Paul Holberton Verlag, London 2026). Darin wird die Produktion in diesem Bereich einer inzwischen berühmten bolognesischen Malerin analysiert, die von Anfang der 70er Jahre des 16. Jahrhunderts bis zu ihrem Tod 1614 in Rom aktiv war. Sie war eine vielseitige, fleißige Künstlerin, spezialisiert auf Porträts und Andachtsbilder, aber auch auf profane Gemälde, die sie mit bemerkenswerter Freiheit interpretierte. Nach einigen biografischen Hinweisen und Informationen über die von ihr frequentierten Kontexte konzentriert sich die Forschung insbesondere auf Tre dame nude, die auf Schiefer gemalt wurden (zu deren Identität eine überraschende Hypothese aufgestellt werden kann), und auf ein Venus und Mars im Palacio Liria in Madrid, in dem letzterer es sich erlaubt, den Hintern der Göttin zu 'streicheln'. Dieses Detail eröffnet die Forschung zum Thema – bis heute vernachlässigt - der figurativen Wiedergeburt im 16. Jahrhundert der klassischen Venus Callipigia (d.h. 'von schönen Hinterteilen'), indem die literarischen und archäologischen Prämissen untersucht werden.
ENRICO MARIA DAL POZZOLO ist außerordentlicher Professor für Moderne Kunstgeschichte an der Universität Verona, wo er Moderne Kunstgeschichte lehrt. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der venezianischen Malerei der Renaissance- und Barockzeit. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht und verschiedene Konferenzen organisiert – darunter die über Marco Boschini in Verona 2014 im Auftrag der Region Venetien – und Ausstellungen in Venedig (Palazzo Ducale, Museo Correr), Rom (Palazzo Venezia, Castel Sant'Angelo), London (National Gallery) und Madrid (Museo del Prado). 2009 kuratierte er die Ausstellung über Giorgione in Castelfranco Veneto. Er schreibt für die Repubblica und hat mit der Rai und der BBC zusammengearbeitet. Von 2025 bis 2027 ist er Berater der Abgeordnetenkammer für das historische und künstlerische Erbe von Montecitorio.
Fondazione Centro Studi Tiziano e Cadore
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