In Valmorel bietet das Indian Village Museum ein einzigartiges kulturelles Erlebnis, das auf einer zyklischen Sichtweise der Zeit und des Lebens basiert. Gegründet von Alessandro Laganà, inspiriert von einer Begegnung als Kind mit einem Amerikanischen Ureinwohner an der Universität von Padua. Das Museum fördert das authentische Wissen über die Kulturen der Ureinwohner Nordamerikas.
Der Verein Indian Village widmet sich der Erhaltung und Wertschätzung der einheimischen Traditionen, organisert das Indian Village Festival und leitet das Museum mit ansprechenden Führungen. Von den Great Plains bis zum Südwesten präsentiert das Museum traditionelle Kleidung, Alltagsgegenstände und zeremonielle Artefakte, von denen jedes seine eigene Geschichte hat. Die Erzählungen von Alessandro Laganà bieten Kontext und Tiefe und sensibilisieren die Besucher für das kulturelle Erbe der indigenen Völker.
Das Zentrum umfasst eine Bibliothek, die der Öffentlichkeit zugänglich ist und im Laufe der Zeit durch Spenden und die Unterstützung von Experten wie dem Anthropologen Cesare Marino (verantwortlich für die Smithsonian Institution in Washington DC) und den Doktorinnen Sandra und Flavia Busatta (Universität Padua) bereichert wurde. Praktische Workshops, Handwerksvorführungen und maßgeschneiderte Teepee-Angebote sind verfügbar.
Das Indian Village Festival ist eine jährliche Veranstaltung, die Liebhaber und Vertreter der indigenen Gemeinschaften zusammenbringt, mit musikalischen Darbietungen, Tänzen und traditionellen Erzählungen. Das Museum stellt einen Bezugspunkt dar für alle, die die Kultur der amerikanischen Ureinwohner mit Respekt und Tiefe entdecken möchten.
Für weitere Informationen und Interessantes ist das Video zum Indian Village Museum verfügbar.
Ein Museum, das lebt und erzählt
Das Indian Village Museum entsteht aus dem tiefen Wunsch, die Wahrheit hinter der Geschichte, der Kultur und der Spiritualität der indigenen Völker Nordamerikas zu erzählen.
„Es ist kein kaltes oder stilles Museum, es ist ein lebendiger Ort, der von den Begegnungen und Emotionen erzählt, die diese Männer und Frauen erlebt haben und erleben.“
Was diesen Ort besonders macht, sind die Worte des Eigentümers Alessandro: Er versteht es, jedes ausgestellte Objekt zum Leben zu erwecken, indem er seine Geschichte mit faszinierenden Anekdoten erzählt. Jeder Besuch ist eine Reise und jedes seiner Worte eine Entdeckung: ein stets neues... unvergleichliches und magisches Erlebnis.
Für diejenigen, die mit diesen Worten nicht zufrieden sind und Alessandro und sein Museum schon jetzt kennenlernen möchten, ist ein interessantes Video auf YouTube verfügbar, das sie präsentiert (link).
Ein paar weitere Details, die den Unterschied machen
„Das Museum ist klein, so klein, dass es wie ein Zuhause wirkt... Oder vielleicht ist es genau das: ein Haus, das aus Leidenschaft zum Museum geworden ist.“
Wer die Schwelle des Indian Village überschreitet, taucht ein in eine parallele Welt, in der an jeder Ecke Vitrinen, Artefakte und Rekonstruktionen aus der ganzen Welt zu finden sind.
Die Räume erscheinen auf den ersten Blick chaotisch: Tatsächlich ist alles perfekt gestaltet, um die vielen verschiedenen indigenen Kulturen zu erzählen: von den Great Plains bis zu den Rocky Mountains und bis zum Südwesten.
Ehrlich gesagt, das Museum befindet sich in ständigem Wandel...
So wie es mit Materialien und Möbeln eingerichtet wurde, die von Enthusiasten und Traditionalisten gespendet wurden, wächst es dank alter und neuer Kooperationen ständig weiter.
Auch große Institutionen haben ihren Teil beigetragen... Besonders bei der Bereicherung der Bibliothek des Museums – die den Besuchern zur Verfügung steht. Unter ihnen möchten wir den Anthropologen Cesare Marino (verantwortlich für das Smithsonian Institution in Washington DC) erwähnen, der viele Male im Museum zu Gast war, um seine Forschungen und Publikationen vorzustellen; und die Doktorinnen Sandra und Flavia Busatta (Mitarbeiterinnen und Dozentinnen an verschiedenen Schulen, darunter der Universität Padua), die dem Eigentümer viele Artefakte und Bücher als Geschenk hinterlassen haben, basierend auf ihren Studien…
Neben den Artefakten ist es möglich, an individuell gestalteten Führungen und praktischen Workshops teilzunehmen – wie dem traditionellen Webworkshop –, die oft anlässlich von Veranstaltungen oder des Indian Village Festivals angeboten werden.
Es ist immer ratsam, einen Termin für den Eintritt ins Museum zu vereinbaren, dessen Besuch eine variable Dauer hat: Er kann je nach Zeit und Interesse der Besucher mehr als drei Stunden dauern.
Im Allgemeinen ist der Ansatz informativ, angesichts der Professionalität des Eigentümers Alessandro, er ist aber sowohl für diejenigen geeignet, die sich zum ersten Mal mit diesen Kulturen auseinandersetzen wollen, als auch für diejenigen, die bereits leidenschaftlich daran interessiert sind.
Der Eintritt ist frei, während für Gruppen und Schulen ein symbolischer Betrag vereinbart wird: Denn für Alessandro sollte Wissen für alle zugänglich sein, und er legt großen Wert darauf, die Zugänglichkeit für alle zu gewährleisten.
An die zukünftigen Besucher: „Kommt mit Neugier, um alles andere kümmert sich Alessandro!“