Die Kirche der Heiligen Philippus und Jakobus erhebt sich an der Stelle einer bereits im 14. Jahrhundert vorhandenen Kirche; trotz der zahlreichen Änderungen im Laufe der Jahrhunderte wurde im 18. Jahrhundert ein neues Pfarrgebäude errichtet, das 1858 vom Segusini weiter verändert wurde.
Die heutige Kirche hat einen octagonalen Grundriss außen und einen unregelmäßigen sechseckigen Grundriss innen. Die Fassade ist wie ein klassischer Tempel modelliert: Zunächst wirst du ein Pronaos bemerken, das aus vier ionischen Säulen besteht, die aus der Wand herauszuwachsen scheinen, und etwas höher, ein dreieckiges Giebeldach. Die Fenster an den Seiten sind halbmondförmig, während die Kuppel klare palladianische Inspiration zeigt.
Das Portal, die Säulen und die Rahmen schaffen Lichteffekte, die die Wahrnehmung des Gesamten zu erweitern scheinen.
Im Inneren
In ihrem Inneren, wenn du deine Aufmerksamkeit auf die Kuppel richtest, wirst du bemerken, dass die acht Segmente, in die sie unterteilt ist, sieben Lunetten mit Bildern von Heiligen und Propheten zeichnen.
Wenn du den Blick absenkst, wirst du sehen, wie die Kuppel auf Bögen mit vollem Durchmesser lagert, die auch die Struktur an den Seiten des Chores bestimmen.
Hier verleihen marmorierte Rahmen dem Gebäude eine klassizistische und feierliche Atmosphäre.