Der Haupteingang zeigt nach Nordosten und ist über eine kurze, aber steile Treppe zu erreichen.
Er hat eine schlichte Fassade mit einem zentralen Rosettenfenster, das bei den Restaurierungen von 1968 wieder freigelegt wurde, sowie ein schönes romanisches Portal. Das Innere besteht aus einem einschiffigen Saal mit einem rechteckigen Chorgewölbe.
Um 1514 wurde das gesamte Schiff mit Fresken geschmückt, bei denen verschiedene religiöse Szenen in einem noch gotisch anmutenden Arkadengang dargestellt sind, der auf bergige Landschaften öffnet.
Die Altäre (fünf) sind aus Mauerwerk mit geschnitzten und bemalten Holzrückwänden und sind dem Heiligsten Herzen, dem Heiligen Antonius von Padua, der Madonna des Rosenkranzes sowie den Heiligen Antonius dem Einsiedler, Gottfried und Valentin gewidmet: Auf letzterem befindet sich eine hölzerne Gruppe der Schmerzhaften Mutter (Vesperbild) im gotischen Stil. Das Taufbecken, monolithisch, stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Der Glockenturm, der später an die Kirche angebaut wurde (15. Jh.) im romanisch-gotischen Stil, ist 36 Meter hoch und hat eine schöne Spitze, die mit Schindeln bedeckt ist. Die letzte Restaurierung hat eine Inschrift aus dem Jahr 1640 zutage gefördert, wahrscheinlich das Jahr der Neudeckung.
Die beiden „Weihekreuze“, die sich in der Kirche gegenüberstehen, sind die ältesten Spuren und zeigen die Orte für die Durchführung besonderer Riten. An der Westwand finden wir drei verschiedene Schichten von Fresken: Die zeitlich nach den Kreuzigungen folgende Schicht besteht aus einem Bogen mit einem zentralen Feld, das die gerade noch erkennbaren Bilder der Madonna und einer nicht identifizierbaren Heiligen sowie vermutlich eine andere Figur in spiegelbildlicher Position zu ihr enthält.