WEG DER HOCHEN ALMWIESE Entdeckungstrekking im Comelico und seinen unberührten Tälern 120 km. 7 Etappen.
Der Weg der hohen Almwiesen ist das ideale Erlebnis für diejenigen, die die Authentizität und Natürlichkeit der weniger frequentierten Orte in den Dolomiten kennenlernen und erleben möchten. Die Rundstrecke ermöglicht es, die höchsten Lagen des Comelico zu durchqueren, seine bezaubernden Täler und malerischen Dörfer. Unterwegs kann man die typischen Produkte der lokalen Betriebe genießen, die täglich von Tradition und Leidenschaft für das Gebiet leben. Entlang des Weges gibt es Hütten und Almen, in denen man übernachten kann. Pack deinen Rucksack: Die Entdeckung der authentischen Dolomiten beginnt hier!
I ETAPPE: Padola - Rifugio Berti Beschreibung: Der Weg beginnt im Dorf Padola. Einmal im Dorf angekommen, muss man sich in Richtung der Skianlagen bewegen, wo der Rad- und Wanderweg beginnt: ein Schotterweg, der zunächst von Feldern und dann von bergigen Nadelbäumen gesäumt ist. Dieser Weg ist bis zu den Thermen von Valgrande zu folgen. Von hier aus geht es vollständig durch den Wald, während man das Plätschern des Baches Risena hört, mit dem Ziel Rifugio Lunelli(1568m): der erste spektakuläre Ausblick auf die Gruppe des Popera. Nun geht es weiter in Richtung Rifugio Berti(1950m), das im Vallon Popera liegt. Auf dem Weg nach oben intensiviert sich die Magie: Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Zwergkiefern und kleinen Lärchen, was eine weite Aussicht auf das darunterliegende Tal und die Gipfel bietet. Einmal im Vallon Popera angekommen, ist man zudem an einem Ort, der während des Ersten Weltkriegs Tausenden von Soldaten Unterkunft bot. Da der Passo della Sentinella ein strategischer Punkt ist, war das Tal und die umliegenden Berge Schauplatz zahlreicher Unternehmungen und Tragödien. Die Schützengräben und einige Forts sind noch sichtbar. Höhenunterschied: 760m Aufstieg Gehzeit: ca. 4 Stunden Länge: 9,8 km Schwierigkeit: F
II ETAPPE: Rifugio Berti – Rifugio Rinfreddo Beschreibung: Diese Etappe beginnt am Rifugio Berti(1950m). Der Weg führt zunächst in die Höhe. Die Umgebung ist nun felsig, am Ende des Weges erreicht man die Forcella Pian della Biscia(1942m), wo sich bemerkenswerte Forts aus dem Zweiten Weltkrieg befinden, die nie genutzt wurden. Der Weg entwickelt sich nun abwärts bis zum Passo Monte Croce Comelico(1636m). Ab diesem Punkt wird der Weg sanfter: die breiten Schotterstraßen führen euch in das Herz der hohen Almen. Die erste interessante Aktivität, die man unterwegs trifft, ist die traditionelle Malga Coltrondo(1880m), wo die Küche und das typische Vieh darauf warten, euch zu empfangen. Nach einem 20-minütigen geraden Weg erreicht man das endgültige Ziel der Etappe: Rifugio Rinfreddo(1887m). Höhenunterschied: 580m Aufstieg Gehzeit: ca. 4-5 Stunden Länge: 11 km Schwierigkeit: E
III ETAPPE: Rifugio Rinfreddo – Casamazzagno/Candide Beschreibung: Ausgehend vom Rifugio Rinfreddo(1887m) wird man auf der dritten Etappe den Gipfel des Monte Quaternà (2503m) und anschließend die malerischen Dörfer Casamazzagno und Candide erreichen. Nachdem man die Almen und Hütten hinter sich gelassen hat, geht es weiter zu den eigentlichen hohen Almen, wo die wildeste Natur während der Sommermonate das Vieh weiden lässt. Hat man den Gipfel des Berges erreicht, öffnet sich vor dem Betrachter einer der weitesten und unvergesslichsten Ausblicke des Weges: die Gipfel des Comelico, des Cadore und Österreich wechseln sich je nach Blickfeld ab. Anschließend durchquert der Weg auf seiner gesamten Länge einen der eindrucksvollsten Grate des Comelico: die Spina. Schließlich gelangt man über einen Waldweg in die Dörfer, die das Ende des dritten Wandertages markieren: Casamazzagno und Candide. Höhenunterschied: 650m Aufstieg Gehzeit: ca. 6/7 Stunden Länge: 16,5 km Schwierigkeit: E
IV ETAPPE: Candide – Malga Dignas Beschreibung: Der Beginn dieser Etappe befindet sich im Dorf Candide, hinter der Pfarrkirche. Von dieser Position aus geht man einen sanften Schotterweg entlang, auf dem man die traditionellen Heuhütten: die tabiè/baite(??) trifft. Über diesen Pfad erreicht man die Fraktion Sega Digon. Am Ende der kurzen Straße, die durch das Dorf führt, taucht man wieder in die Natur ein, in Richtung der einsamen Kirche von Cima Vallona, von wo die eigentliche alpine Steigung dieser Etappe beginnt. An diesem Punkt geht es weiter zur Malga Melin(1689m): ein kleines Idyll, umgeben von grünen Wiesen, am Fuße der nahen Gipfel. Verlassen der Hütte folgt man dem Ruf der Berge bis zur panoramischen Passo Palombino(2600m). In dieser Gegend kreuzt der Weg die aufregende Carnica-Überquerung. Schließlich, mit einem letzten Effort, erreicht man das Ende der IV. Etappe: Casera Dignas (1715m). Höhenunterschied: 1510m Aufstieg Gehzeit: ca. 6 Stunden Länge: 17 km Schwierigkeit: E
V ETAPPE: Malga Dignas-loc. Costa D’Antola Val Visdende Beschreibung: Nach den Herausforderungen beim Überqueren der Gipfel zeigt der Berg auch sein sanftes Gesicht. Ausgehend von Casera Dignas(1715m) begibt man sich in den ikonischsten und einladendsten Abschnitt des Weges: die Straße der Almen. Der Pfad nimmt nun ein neues und ohne Zweifel kennzeichnendes Aussehen an; von der Malga Campobon(1941m) bis zur Malga Antola(1872m) präsentiert die Landschaft weite Wiesen mit dem typischen Vieh und den örtlichen Almen. Schließlich endet die Etappe, indem man nach Costa d’Antola hinuntersteigt. Am Ende dieser Etappe wird man die Gründe verstehen, die das Val Visdende als eines der unberührtesten und faszinierendsten Täler des Val Comelico feiern. Höhenunterschied: 700m Aufstieg Gehzeit: ca. 8-9 Stunden Länge: 22,5 km Schwierigkeit: T
VI ETAPPE: Val Visdende - Rifugio De Doo. Beschreibung: Ausgehend von Costa D’Antola verabschiedet sich der Weg von den Dörfern des Val Visdende, um den Aufstieg zum Rifugio Forcella Zovo(1300m) zu beginnen. Von hier aus geht es weiter zur Höhe. Die Pfade schlängeln sich durch einsame Wälder und Weiden und steigen allmählich bis zur Sella dei Pradetti (1757 m) an. Die Landschaft wird immer offener und majestätischer. Nachdem man auch den Gipfel des Monte Zovo(1900m) erreicht hat, mit dem symbolischen Totem, das von örtlichen Handwerkern in Holz geschnitzt wurde, endet die Etappe mit dem Ankommen am Rifugio De Doo (1862 m). Dieser Ort bietet eine vielfältige typischen Küche und eine einladende Atmosphäre; neben einem spektakulären Panoramabalkon über das Val Comelico. Höhenunterschied: 695m Aufstieg Gehzeit: ca. 4-5 Stunden Länge: 12,5 km Schwierigkeit: F
VII ETAPPE: Rifugio De Doo-Padola. Beschreibung: Vom Rifugio De Doo(1862) beginnt nun ein langer Abstieg, der sich schnell verändernde Aussichten offenbart, bis man das Dorf Costa erreicht. Nun muss man in Richtung der Kirche von Cima Vallona hinuntersteigen. Durch das Dorf Sega Digon und anschließend durch den Schotterweg im Wald erreicht man das Dorf Candide. Von Candide aus kann man die offene Sicht auf die verschiedenen Dörfer im Tal genießen, darunter Padola, der Beginn und das Ende des Weges. Um Padola zu erreichen, sieht der Weg vor, dass man den Troi delle Tradizioni und den Troi dei Mestieri weitergeht. Entlang dieser Pfade sind einige Holzskulpturen aufgestellt, die typische Aktionen und Motive des Val Comelico darstellen; wie der Name schon sagt, sind im ersten traditionelle und folkloristische Elemente geschnitzt, im zweiten die alltäglichen Tätigkeiten, hauptsächlich aus der Vergangenheit. Am Ende dieses Weges hoffen wir, und wünschen wir euch, dass jeder, der ihn gegangen ist, Hüter dieses immensen Erbes wird, das das Val Comelico versucht hat, euch mit seiner Natur und Kultur zu bieten. Höhenunterschied: 330m Aufstieg Gehzeit: ca. 4-5 Stunden Länge: 14,5 km Schwierigkeit: F
Begleitet von den Alpinen Führern Tre Cime, Mindestgruppe 4 Personen