Der Geist der Frauen ist kein Katalog der Unterschiede zwischen Männern und Frauen, noch ein Buch, das sich zwischen Natur und Kultur positioniert. Es ist eine Einladung, genauer hinzuschauen, was passiert, wenn die Unterschiede, echt oder angenommen, ins tägliche Leben eintreten.
Durch sechs Essays führt das Buch den Leser auf eine Reise zwischen Neurowissenschaften und Erfahrung: Identität, Empathie, Entscheidungen, Wünsche und Beziehungen entstehen aus dem Zusammentreffen von Biologie, persönlicher Geschichte und sozialem Kontext. Einige Unterschiede existieren, sind jedoch nicht unveränderlich: Oft werden sie verstärkt, verzerrt oder genutzt, um Ungleichheiten zu rechtfertigen.
Von Mathematik bis Sexualität, von Stereotypen bis zum Thema Konsens bietet das Buch einen strengen, aber zugänglichen Blick, der in der Lage ist, Ideen in Frage zu stellen, die wir für selbstverständlich halten. Es geht nicht darum festzustellen, „wie Frauen gemacht sind“, sondern zu verstehen, wie individuelle und soziale Trajektorien entstehen. Denn die Unterschiede zählen weniger als das, was wir mit ihnen tun. Raffaella Rumiati
Sonntag um 9.30 Uhr Frühstück. Kaffee, Tee, all die guten Dinge, die einen gut in den Tag starten lassen: Kekse aus Bio-Mehl, die in einem Holzofen gebacken werden, Joghurt und lokale Käsesorten, Marmelade aus Gartenfrüchten, und das, was das Aufwachen und die Saison inspirieren (zum Beispiel Chiffon).
Oder um 12.30 leichtes Mittagessen, Grüße und Prost. Dazwischen Gespräche, Fragen, schöne Ideen. So viel man will.