Im Herzen der Dolomiten, wo die Geschichte niemals schweigt, sondern in den alltäglichen Gesten atmet, bereitet sich Cortina d’Ampezzo darauf vor, die Welt willkommen zu heißen.
Im Vorfeld der Winterspiele Milano Cortina 2026 spricht der Berg nicht nur die Sprache des Sports, der Geschwindigkeit und der Exzellenz. Er spricht auch – und vor allem – die Sprache der Identität.
Aus diesem Bewusstsein heraus entsteht die Einladung der Union de i Ladis de Anpezo, der ULd’A: ein einfacher, kraftvoller, tief symbolischer Akt. Die ladinische Flagge an den Häusern, auf Balkonen, entlang der Straßen des Dorfes zu zeigen. Nicht als Ornament, sondern als Erklärung. Nicht als Folklore, sondern als Zugehörigkeit.
Die ladinische Flagge ist mehr als ein Emblem. Sie ist ein gemeinsames Gedächtnis, eine Sprache, die der Zeit widersteht, eine Wurzel, die in der Moderne aufblüht. Sie ist das sichtbare Zeichen einer Gemeinschaft, die, während sie sich der Welt öffnet, wählt, sich mit Authentizität, Stolz und Anmut zu erzählen.
Im Dialog zwischen den Gipfeln und der olympischen Zukunft bekräftigt Cortina so ihre tiefste Seele: die ladinische. Eine Identität, die sich nicht zur Schau stellt, um bemerkt zu werden, sondern um anerkannt zu werden. Um zu erinnern, dass jedes große Ereignis von Orten lebt, und jeder Ort von den Menschen, die ihn bewohnen.
Die Bürger von Anpezo sind eingeladen, die Flagge in den Büros der Union de i Ladis de Anpezo, in Corso Italia 31, von Montag bis Freitag, von 9.00 bis 11.30 Uhr abzuholen. Ein Moment des Treffens, des Übergangs, der Kontinuität.
Wenn die ladinischen Flaggen zwischen den alpinen Architekturen und den olympischen Lichtern zu flattern beginnen, wird Cortina nicht nur eine Gastgeberstadt sein. Sie wird eine Gemeinschaft sein, die sich mit Stolz und Maß in dem alten Rhythmus ihrer Berge erzählt.